Entlacken

 

Recycling von

  • Aluminiumprofilen, Aluminiumdruckgußteilen, Aluminiumrahmen, Aluminiumfassadenblechen, Aluminiumfelgen, Aluminiumfahrradrahmen, Aluminiumzäunen, verzinkten Werkstücken, Metallgehäusen, Lampenteilen, Gehänge mit Magneten, ... (siehe Chemische Softentlackung)

  • Gitterrosten, Lackiergehängen, Eisenkonstruktionen, Fenstergittern, Zäunen, Maschinenteilen, Auspufftöpfen, Teile vor dem Feuerverzinken, ... (siehe Thermische Reinigung)

  • Lastketten, Metallkerne mit Verschleißbeschichtungen, Lackiergehänge mit Federstahlhalterungen, hitzeempfindliche Werkstücke, ... (siehe Kryogenes Entlacken)
 

Chemische Softentlackung


Die Teile werden durch Eintauchen in flüssige Entlackungsmittel gereinigt. Je nach Lackierung, Untergrund, Lackmenge auf der Oberfläche, ... stehen verschiedene Behandlungsbäder zur Verfügung.

Aluminiumprofile bis 7,8 m Länge, Werkstücke bis 1 m Breite und 2 m Höhe

Achtung bei Formrohrkonstruktionen (z.B. Gartenzäune, Tor-, Türrahmen, ...) alle Hohlräume müssen 2 x angebohrt sein, um ein vollständiges Auslaufen der Behandlungsmedien und das Nachspülen zu ermöglichen.

Bei verzinkten Oberflächen trachten wir die Zinkschicht zu erhalten, es gibt aber Lacksysteme (z.B. 2 Komponenten Epoxy-Lacke), die von verzinkten Oberflächen nicht ohne Beschädigung der Zinkschicht entfernt werden können. Bei Bedarf führen wir gerne Vorversuche durch.

 

Thermische Entlackung


In einem Hitzereinigungsofen werden die Teile gleichmäßig auf 400°C erhitzt. Dabei zerfallen alle Lackbindemittel. Auf der Oberfläche bleiben die Lackpigmente zurück, die nach dem Abkühlen durch Nachstrahlen oder Abspritzen mit Wasserhochdruck entfernt werden.

Ofengröße: 3 m x 1,4 m x 1,7 m

 

Kryogenes Entlacken


Stark verlackte Teile, die keiner thermischen Belastung ausgesetzt werden dürfen werden durch Abkühlen in flüssigem Stickstoff behandelt. Dadurch kommt es zur Versprödung der anhaftenden Beschichtung und durch die unterschiedliche Wärmedehnung Metall / Kunststoff zu einer Ablösung vom Untergrund, die durch Abklopfen noch gefördert werden kann. Verbleibende Lack- oder Kunststoffreste werden durch Eintauchen in chemische Entlackungsmittel oder durch Nachstrahlen entfernt.